Natura magnis timoribus

Sie

hielten das für schlimmer, was wirklich eingetreten war.

Am Beginn und am Ende meines Tages lese ich gern die alten Historiographen (ausser Anna Komnena kenne ich keine Historikerin in der alten Geschichte). Seit einigen Wochen lese ich Tacitus, erst Agricola und Germania, dann die Annalen, deren Lektüre sich noch heute Abend bedauerlicherweise abschliessen wird, dann kommen nochmals die Historien mit viel Aufmerksamkeit. Vorher war Cassius Dio meine Freizeitlektüre usw. Im Studium hatte ich vor allem die Griechen und etwas Livius gelesen, Thukydides blieb mir dauerhaft praktische Referenz. Aber es war doch links und rechts davon nur „Übersichtswissen“, schubladisierte Namen, Positionen, Sprüche.

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Sanjay

Das Alter,
in dem die Familie leicht ungeduldig zu werden beginnt, wenn man eine Geschichte erzählt, von der man selbst ziemlich genau weiss, dass sie am Ende einen Clou hat, die Zuhörerinnen das allerdings aus Erfahrung nicht nur auch ahnen, sondern wie selbstverständlich erwarten wie die Hitze im nächsten Sommer, was man so in meiner Jugend gar nicht geschrieben hätte, hätte schreiben können, sondern zweifellos zweckpessimistisch geschrieben hätte von der sicheren Erwartung verregneter Ferien, aber …

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