We will rock you

1986. Wenn es finster wurde, die müden Strassenlaternen funzelten und die Feuchtigkeit des Tages zu Eis kristallisierte, sodass die Schritte auf den Betongussfeldern, die etwas zwischen Strassen und Weg bildeten, aber auch auf den alten Reichsautobahnen in Bretterrahmen bis zum Aushärten gegossen wurden, gleichsam als performativ erfahrbare Sprunginnovation (hätte man diesen Begriff damals doch nur schon gekannt, welche Kantinenlachsalven unter den witzsüchtigen Werktätigen!), nun … ich komme vom Thema ab …

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Bildmaterial: „Public History auf Abwegen“

Das aktuelle Heft 834 des Merkur. Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken widmet sich dem Schwerpunktthema „Heimat“. Ein paar mehr Erläuterungen und Informationen dazu hier: http://www.gesellschaftswissenschaften-phfhnw.ch/neue-heimatgeschichte/ 

Aus drucktechnischen und ökonomischen Gründen war es selbstverständlich nicht möglich, alle Bildquellen im Heft zu drucken, die ich dort gerne gehabt hätte. Auch der Grösse und der Abbildungsqualität mussten Grenzen gesetzt sein. Deshalb, und das ist der Anlass dieses Postings, möchte ich gerne das Originalmaterial hier noch nachliefern.

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Geographie von oben

Landschaft als menschengeformte, manchmal sogar menschengemachte Natur erschliesst sich meinem Verstehen von unterschiedlichster Warte: Beim Wandern, Fahrradfahren, beim Spaziergang, beim Klettern oder von Rand eines Bootes, wenn es nicht gerade eines diese supermotorisierten Schnellboote ist.
Überhaupt scheint die Geschwindigkeit der eigene Bewegung eine Rolle zu spielen für meine Fähigkeit, Landschaft als kulturelle Leistung aufzunehmen. Ein ICE, mein zweites Zuhause, gibt mir dafür kaum den nötigen Sinn, eine bequeme Regionalbahn in der Schweiz eher. Mich zieht es auch nicht an die Fensterplätze von Düsenjets, dort versuche ich dem systemischen Wahnsinn durch Noisecanceler und ein gutes Buch einigermassen Herr zu werden.

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