Der Anti-Sulzer

19095429_1807364369561700_7632783845955157680_oSeit ein paar Tagen grüble ich über Goethes bekannte Sulzer-Rezension in den Frankfurter Gelehrten Anzeigen (1772). (In der Hamburger Ausgabe Bd. 12, S. 15-20.)

Einerseits spricht mich diese Bemerkung enorm an:

„Was würde Herr Sulzer zu der liebreichen Mutter Natur sagen, wenn sie ihm eine Metropolis, die er mit allen schönen Künsten, Handlangerinnen, erbaut und bevölkert hätte, in ihren Bauch hinunterschlänge?“ (17)

Der junge Goethe spielt auf das Erdbeben von Lissabon an.

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Wie eine alte schnaufende Dampflok

Wie eine alte, schnaufende Dampflok
rumpumpelt das Leben, oder? Heute wieder die alte Regel bestätigt gefunden, nach der man sich immer zweimal trifft.

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{Alle Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig.}

Eine andere Geschichte als Apropos: Als sein Doktorvater {den obligatorischen Vatermord hatte er vollzogen, nur zur Beruhigung der Leser, aber das ist wieder eine andere Geschichte …}

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Auch eine Weihnachtsgeschichte

… gekommen bei einer evangelischen Andacht in St Reinoldi, zusammen mit Familie und Freunden, um mich herum besinnliche Weihnachtslieder, mit leichter Inbrunst gesungen, schöne Akkordeonbegleitung; dann gesprächsweise ausgeschrieben, via Weihnachtsmarktglühwein, Vor-dem Shop-Warten, U-Bahn und Sofaecke. Twitter eben. 

(leicht redigiert)

– Ziemlich verrückte Sache, dieses Christentum.

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An Imagination

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Walking tour in East Westphalia in the sad month November 2017

Lost my way in the fog when I went for a walk from the rehab center. Landed where? Deep down in the pitiful first German-romantic, then Wilhelmine national history.

An identitarian day nightmare.

 

 

 

 

Image: Kaiser Wilhelm Denkmal in Bad Oeynhausen. Alle Rechte vorbehalten (C) der Autor