Take me to the moon

चंद्रयान.

Let me see what spring is like on
A-Jupiter and Mars

Im Fond des Ambassador sass man wie in diesen alten GAZ M-21. Sie kam ihm plötzlich in den Sinn, diese Assoziation, dem 25-jährigen, denn das war eines seiner frühen und unauslöschlichen Kindheitserlebnisse gewesen, als er einmal seinen Vater begleiten gedurft hatte, als kleiner Junge, den Vater restlos bewundernd und verehrend. Er musste lächeln über diese Erinnerung, jetzt, da er Tausende Kilometer ostwärts entfernt in einer Gegend war, über nächtliche Strassen fliegend, die er längst ebenso zu lieben gelernt hatte, in dieser Nähe, die keine Nähe ist.

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Ulan Bator vor genau 33 Jahren

Acht Jahre darauf gespart, Altpapier (SERO!) gesammelt, in den Ferien in allen möglichen Fabriken geschuftet, die Jugendweihe-Kasse beiseite gelegt, 2700,- Mark. Motorrad-Fahrschule auf uralten Militärkrädern beim GST-Stützpunkt des Reichsbahnausbesserungswerks Delitzsch. Im 9-m2-Kinderzimmer meiner Schwester und mir hing über Jahre dieses Bild an der Wand.

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Von-der-Nahe-an-den-Rhein-Kikerone

Es gibt ein Glück, das hat zwei kräftige Beine, etwas Zeit, festen Untergrund, Schweiss im Gesicht, sich langsam verändernde Ausblicke und ein Ziel der Mühsal. Diese Glück ist das Etappenwandern, besonders in seiner Form als Pilgerweg. Die Erfahrungen, die man dabei machen kann, unterscheiden sich gänzlich von denen eines von diversen Verpflichtungen gehetzten Alltags moderner Verwaltungsmenschen, deren Wechselerfahrungen massgeblich von Tagesordnungen und Browsertabs geprägt werden und dessen Bewegungen in Gehäusen von mobiler Infrastruktur eingehegt wird, immer vorwärtsgetragen von einem Treibstoff, der nicht wir selber sind.

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Bodengänge

Wann war das?

… flüchtige Elektrik nur, in meinem Hirn abgelagert wie ein Schuhkarton mit irgendwas und unter vielen anderen in diesen holzlattenvergitterten Esstrichparzellen, auf „dem Boden“ wie es in meiner Kindheit bedrohlich klang, dessen schwache Beleuchtung mit schwarzen Hartplaste-Drehschaltern aus dem Baujahr des Wohnblocks herbeigerufen werden konnte, mit Gefühl.

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In deutscher Wildnis

Ich stromere gern herum.

Besonders faszinieren mich Wege in scheinbarer Wildnis, die viele oft nur links liegen lassen oder achtlos mit den Füssen treten und nur selten darüber nachdenken, warum diese Wege dort verlaufen, wo sie sich eben gerade befinden. Dabei sind diese Wege die einfache Voraussetzung des Sich-dort-Befindens, einschliesslich der Aussichten, die sich von gerade dort ergeben oder eben verstellt werden.

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Bildmaterial: „Public History auf Abwegen“

Das aktuelle Heft 834 des Merkur. Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken widmet sich dem Schwerpunktthema „Heimat“. Ein paar mehr Erläuterungen und Informationen dazu hier: http://www.gesellschaftswissenschaften-phfhnw.ch/neue-heimatgeschichte/ 

Aus drucktechnischen und ökonomischen Gründen war es selbstverständlich nicht möglich, alle Bildquellen im Heft zu drucken, die ich dort gerne gehabt hätte. Auch der Grösse und der Abbildungsqualität mussten Grenzen gesetzt sein. Deshalb, und das ist der Anlass dieses Postings, möchte ich gerne das Originalmaterial hier noch nachliefern.

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